Tattoos

Guten Morgen

ich habe mir gedacht, wenn ich Tattoos ja liebe, dann kann ich auch etwas darüber schreiben.

Leider haben Tattoos ja oftmals noch einen gewissen, nicht ganz so schönen Ruf. Besonders in der Welt der Arbeit. 

Ganz ehrlich? Ich scheiß darauf. 

Was will ich mit einem Job, der mir vorschreibt, ob ich meinen Körper gestalten darf, oder nicht? Wenn es mir gefällt und die Motive weder etwas über den Betrieb noch über eine politische Neigung oder über die Abneigung zu anderen Kulturen o.Ä. aussagen, wieso soll ich dann ein Problem bekommen?

Slebstverständlich muss man sich nicht von Kopf bis Fuß voll tätowieren, aber wenn mir ein Motiv gefällt und es mir sogar etwas bedeutet und ich mich damit ausdrücken möchte, dann soll mir das doch selbst überlassen sein. 

Ich persönlich habe (bisher) 4 Tattoos, die alle etwas über mich und/oder meine Familie aussagen. Außerdem male ich meine Tattoos grundsätzlich selbst. Ich möchte kein Tattoo, dass irgendjemand auch hat - und so bedeutet es mir gleich noch mehr  

Piercings habe ich keine, bin aber am Überlegen ob ich mir ein Nasenpiercing stechen lasse. Aber da bin ich mir noch nicht so sicher. 

 

Die Schmerzen, die man beim tätowieren verspürt, sind eigentlich gar nicht schlimm. Ich bin wirklich sehr, sehr, sehr schmerzempfindlich. Aber der Schmerz beim Tätowieren macht mir gar nichts aus.
Man kann es eigentlich wie beim Beine eppilieren vergleichen finde ich. Klar - an der einen Stelle tut es mehr weh, an der anderen weniger. Aber das Ergebnis lässt den Schmerz ganz schnell wieder in Vergessenheit geraten

 

Ich für meinen Teil plane schon das nächste Tattoo. Meine Lieblingsstelle sind die Oberschenkel, da ich meine Beine auch einfach liebe
Außerdem ist das, finde ich zumindest, eine der Stellen, wo es am wenigsten weh tut. Dabei konnte ich sogar SMS schreiben und wäre beinahe eingeschlafen hihi 

3.6.15 08:10, kommentieren

Werbung


...abnehmen...

Wer kennt es nicht?

"Hier ist es ein bisschen zu viel", "Mein Bauch ist mir zu dick", "die Oberschenkel schabbeln"...

Und was macht man dagegen? Richtig! Eine Diät nach der anderen, man meldet sich im teuersten Fitnesstudio der Stadt an, findet das alles am Anfang auch "richtig toll und effektiv" und "kann ohne das Training echt nicht mehr leben". Und dann, nach ein paar Monaten vergeht die Lust. Man lässt das Training schleifen, verfällt wieder ins alte Essverhalten und sitzt wie ein Trauerkloß (im wahrsten Sinne des Wortes) auf der Couch und fragt sich "Wieso nehme ich nicht ab?!". Dabei hält man selbstverständlich keine Karotte, sondern Schokolade oder Chips in der Hand

 

Tja, so oder so ähnlich erging es mir. 

Im Alter von 14 machte es zum ersten Mal "klick!". Keine Ahnung wie, aber ich habe es innerhalb von 1,5 Jahren geschafft 16 kg abzunehmen. Alles, was ich davon noch weiß ist, dass ich abends keine Kohlenhydrate gegessen habe. So habe ich es auf ein Gewicht von 58 kg geschafft und diese (mit kleinen Schwankungen von +/-2 Kg) 2 Jahre gehalten.
Dann kam eine Trennung, 1, 2 Schicksalsschläge, der Schritt vom Schüler zum Azubi und schwups, innerhalb von 2,5 Jahren waren 10 der verlorenen 16 kg wieder drauf. Natürlich wie von selbst

Der Alltag hatte sich eben geändert. Nach der Arbeit wurde zu Hause noch gekocht oder die Reste des Mittagessens wurden gegessen.
Das alles dann noch verbunden mit wenig (ok, sehr wenig) Sport und zack, da stehen wir wieder am Anfang.

 

Wie bereits gesagt - wie versucht, wenig gebracht. 

Zusätzlich zu dem Desaster kam dann noch eine Schilddrüsenunterfunktion.
Vor ein paar Wochen ging ich zur Kontrolle zum Arzt, wurde neu eingestellt und fragte ihn, was er denn für Tipps für mich hat und ob er denkt, dass mir vielleicht Almased etwas bringt, da im Bekanntenkreis einige gut und erfolgreich damit an Gewicht verloren haben und dies halten.

Die Meinungen über Almased (wie ja auch über jegliche andere Diät oÄ teilen sich ja, das dürfte jedem bekannt sein.
Ich möchte das Produkt hier auch nicht in den Himmel heben oder irgendjemanden dazu auffordern, dass er sich genau dieses Produkt zulegt und es Wunder bewirken wird. Weil, sind wir mal ganz ehrlich, wenn es ein "Wundermittel" geben würde, dann hätte doch niemand mehr Gewichtsprobleme.

 Ich für meinen Teil kann jedoch (bisher) sagen, es funktioniert.

Nach 3 Tagen TURBO habe ich wieder angefangen mittags etwas zu essen. Ich achte darauf, was ich esse, ernähre mich allerdings nicht ausschließlich von Salat, Fleisch etc. Ich liebe Nudeln und ich werde nie auf mein Lieblingsessen verziechten können. Reduzieren - ja, verzichten - niemals!

 Auch mit Sport habe ich wieder angefangen. Ich mache nun zuhause Sport mit einer App, die mir Übungen zeigt. Und meinem Muskelkater zu Urteilen bringt es mir etwas und ich zahle mich dafür nicht dumm und dämlich.

 

Bisher habe ich durch das alles 3 kg abgenommen. Es mag nicht sonderlich viel sein, aber für eine Woche Almased und Sport bin ich echt zufrieden. 

 Gelernt habe ich durch die ganzen Diäten und Versuche allerdings auch etwas entscheidendes:
Wieg dich nicht jeden Tag! Etwas demotivierenderes gibt es nicht!

ich wiege mich nun einmal in der Woche. So gehe ich den kleinen, täglichen Schwankungen aus dem Weg und kann mich über Erfolge wirklich freuen. 

Wenn ich denke, dass die Hose etwas lockerer sitzt oder der Anblick im Spiegel wieder etwas besser aussieht, stelle ich mich evtl. auch einmal mehr auf die Waage, aber das entscheide ich spontan. 

 

So, das war dann mal der 1. Eintrag.

Ich werde meinen Weg zum Wunschgewicht von 57 kg  weiter dokumentieren - das motiviert mich zusätzlich

LG
Eulchen

1 Kommentar 2.6.15 10:08, kommentieren